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Fotos: Sabine Gehre/
Sachiko Aoki-Kopplow |
Iris Sputh wurde 1964 in Erfurt geboren. Sie
studierte von 1975-1982 Bühnentanz bei Prof. Gret Palucca, Prof. Hanne Wandtke
und Patricio Bunster (Chile) in Dresden. Im Anschluss an dieses Studium folgte ein Engagement an der Semperoper
Dresden von 1982-1989.
Seit 1989 ist die in Berlin lebende Künstlerin freischaffend als Tänzerin, Choreographin,
Performance-Künstlerin und Regisseurin
tätig.
In der Zeit von 1993 bis 1999 leitet sie die eigene Companie ExisTanzTeam. Sie
hat mit namhaften Regisseuren wie Wolfgang Engel, Arila Siegert, Wolfgang Ansel
und Volker Metzler am Staatsschauspiel Dresden, am Anhaltischen Theater Dessau,
Volkstheater Rostock, Landestheater Neustrelitz, Theater Vorpommern in
Greifswald und Stralsund, Nationaltheater Mannheim, Theater Aachen und Theater
Ulm zusammengearbeitet und erhielt ein Stipendium für Regie an der Akademie der
Künste Berlin (Regie für Musiktheater und Schauspiel).
Es folgten Arbeiten als Regisseurin am Schlosstheater Rheinsberg und dem E-Werk
Weimar.
Als Tänzerin und Choreographin wurde sie bereits zu zahlreichen nationalen und
internationalen Festivals in Deutschland, Frankreich und Israel eingeladen.
Von 2000-2007 war Iris Sputh Kuratorin für das interdisziplinäre Kryptonale
Festival Berlin.
Des weiteren Lehrtätigkeit bei TanzZeit – Zeit für Tanz in Schulen Berlin und
Vorstand des Kunstvereins art.passages e.V.
Die visuell-akustischen Höhepunkte des
Abends bildeten drei Werke: "20 24 4" für Tonband mit Tanzperformance von
Constantin Popp, "Im Zwielicht" für Streichquartett und Live-Elektronik mit
Tanzperformance von Ludger Kisters und "glockenfern Glasschärfe schwarz" für
drei Tempelglocken und elektronisches Zuspiel mit Tanzperformance "Tristesse du
soir" von Lothar Voigtländer. Die mit dem Ausdruckstanz an der Dresdner
Palucca-Schule groß gewordene Erfurterin Iris Sputh war erneut zum Kunstfestival
gekommen und zeigte einfach große Kunst. Besonders aber Lothar Voigtländers
hochdramatischem Klangfarbengemälde verhalf sie durch ihre bis ins kleinste
Detail durchdachten spannungsvollen wie symbolisch beredten Bewegungen zu
beeindruckender Wirkung.
Dieter ALBRECHT, Thüringer Allgemeine, 04.09.2007 |
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